04/19/12

Neustart

Hallo und willkommen auf meinem Blog. Wie dem einen oder anderen vielleicht bekannt ist, befindet sich dieses an der Stelle, an der vorher meine reguläre Webseite war. Nachdem ich aber über viele Jahre kaum noch etwas an dieser verändert habe außer hin und wieder ein Bild oder einen Text zu veröffentlichen, dachte ich mir, das es Zeit für einen Neustart wäre.

Ich möchte diese Seite jetzt regelmäßiger mit Inhalt füllen, veröffentliche hier aber zunächst erst einmal alle meine Gedichte, Texte und Bilder, die auch vorher schon hier anzufinden waren. Daher werden in den nächsten Tagen noch ein paar Beiträge folgen, die lediglich dem Wiederherstellen der alten Inhalte dienen.

Der geplante Inhalt folgt, sobald der ganze alte Kladdaradatsch wieder da ist. Ich bitte daher um etwas Geduld.

04/19/12

Freundschaft, Liebe, was weiß ich – Kapitel 2

Zweites Kapitel zu einem nicht beendeten Werk.

Am nächsten Morgen wurde Isa unsanft von ihrer Mutter geweckt. „Kind, du verschläfst noch!“ Isa brummte etwas Unverständliches als Antwort, rollte sich herum und sah auf den Wecker. In 20 Minuten würde die Straßenbahn fahren, noch genug Zeit zum Frühstücken. Sie zog ein weites Shirt aus dem Berg von Kleidungsstücken, der zu Füßen ihres Bettes lag. Continue reading

04/19/12

Freundschaft, Liebe, was weiß ich – Kapitel 1

Erstes Kapitel zu einem nicht beendeten Werk.

Es war wieder einer dieser Tage, an dem alles schief ging. Und ausgerechnet heute, an seinem ersten Arbeitstag in seinem neuen Job, musste er natürlich die Straßenbahn verpassen. Er war die 2 Kilometer bis zum S-Bahnhof zu Fuß gelaufen und noch immer völlig außer Atem. Ein Blick auf die Uhr sagte ihm, dass er besser einen Endspurt hinlegen sollte, oder er würde unweigerlich die Bahn verpassen und zu spät kommen. Er war noch nicht ganz zur Bahnhofstür herein, als auch schon die Ansage seiner Bahn kam. Continue reading

04/19/12

Not mentioning at all

Fate sometimes takes strange ways. Some call it destination, for those who believe in Her, God’s will, other just call it coincidence. Anyway, they all have something in common: death always is inevitable. Some die earlier, some later. But they all die some day. Continue reading

04/19/12

Left alone, covered with Snow

Coldness. Icy wind. The streets almost deserted, just a few night owls stumble and slip towards their targets, only known to themselves. Snow has been falling for three days now. Dark, low hanging clouds hide the sky. Not the kind of weather, which one associates with winter in his romantic imagination. The wind so cold, that you freeze immediately after leaving the house. Really desolate. And there she stands: Left alone, covered with snow. Bright red hair. Sad and yet wonderful green eyes. Wrapped in a thick, dark coat, anyway freezing. Black jeans, tight fitting. Boots. Gloves. Her shoulders, hair, even her nose covered with a thin layer of snow. She looks at me with this sad expression in her eyes. She’s alone, she’s cold, she’s anxious. Nowhere to go in the middle of the night. I’m not sure what to do. There’s this strange urge to hold her in my arms, to give her my warmth. Without knowing her. I look along the road. No one notices her, her fear. People are just passing by. I look towards her, raise an eyebrow and point to a small diner. Her eyes follow my finger. Than she nods. A little smile reaches her lips, just for a moment. She’s not alone anymore.

04/19/12

Abschied

Es war noch recht früh am Morgen, nur wenige Leute waren unterwegs. Der Tau klebte noch an den Gräsern, aber dafür hatten sie keine Augen. Die schwere Tasche und der Koffer erforderten ihre ganze Aufmerksamkeit. Sie redeten nicht viel, als sie die Eingangshalle des Bahnhofs betraten. Sie hatten sich entschieden, die Strecke zu laufen, obwohl sie dafür länger brauchten als mit der Straßenbahn. Dieselbe Strecke waren sie in den letzten Jahren unzählige Male gelaufen. Continue reading